Volker-Brumme-Stiftung

Die Stiftung wurde am 20. August 2005 gegründet. Das Stiftungskapital beträgt                z.Z. rund 200.000 €.

Die Volker-Brumme-Stiftung verfolgt die gleichen Stiftungszwecke wie die Bürgerstiftung Braunschweig, nämlich die nachhaltige selbstlose Förderung und Entwicklung von Bildung und Erziehung, Jugendhilfe und Altenhilfe, Kunst, Kultur und Denkmalschutz, Wissenschaft und Forschung, Umweltschutz und Naturschutz, Heimatpflege und Völkerverständigung und Sport und Gesundheit zum Wohl der in der Stadt Braunschweig lebenden Menschen.

Das Stifterehepaar engagiert sich persönlich und finanziell.

Mehr Informationen über die Stiftung gibt es auf der Homepage.

Projekte

In 2014 begann die Stiftung mit der Förderung des Projektes "Waldtage für Vorschulkinder" des Waldforum Riddagshausen e.V.. Dieses Projekt bringt Kita-Kinder regelmäßig in die Natur - ein Erlebnis, das manche so erstmalig haben.

"Sport im Alter - Wii hilft dabei" lautet bereits seit 2009 der Titel eines aufwendigen Projektes, bei dem ehrenamtliche Helfer in verschiedenen Seniorenheimen Braunschweigs tätig sind. Mit der Wii-Spielkonsole wird gebowlt und alle haben dabei viel Spaß.

Das "Sportartenkarussell" und Sport-Stipendien für Kinder sind seit 2013 ein Thema der Stiftung in Kooperation mit dem Stadtsportbund Braunschweig e.V.

In 2011 beginnt die zunächst vierjährige Unterstützung des Gesundheits- und Präventionsprojektes "Klasse 2000" an der Grundschule Altmühlstrasse.

In 2010 unterstützte die Stiftung die Jugendarbeit der Freiwilligen Feuerwehr in Veltenhof.

2009 wurden Sportpatenschaften für Kinder aus sozial schwachen Familien übernommen.

Im Jahr 2008 übernahm die Stiftung die Anschaffung von Sportwesten, die bei Radprüfungen von Schülern hier in Braunschweig ihren Einsatz finden.

Im Jahr 2016 wurde außerdem das Projekt Bewegungswerkstatt West gefördert.

Gremium

Das Gremium der Volker-Brumme-Stiftung setzt sich aus dem Vorstand der Bürgerstiftung Braunschweig zusammen. Mit den beiden Stiftern wird vor jeder Entscheidung Rücksprache gehalten.

Satzung

§ 1 Name, Rechtsform

1. Die Stiftung führt den Namen "Volker-Brumme Stiftung".

2. Sie ist eine nicht rechtsfähige Stiftung in der Verwaltung der Bürgerstiftung Braunschweig und wird folglich von dieser als Stiftungstreuhänderin im Rechts- und Geschäftsverkehr vertreten.

3. Einzelheiten der Treuhand-Verwaltung durch die Bürgerstiftung Braunschweig werden in einem Treuhand-Vertrag geregelt

§ 2 Stiftungszweck

1. Die Stiftung hat die Zwecke

a. Bildung und Erziehung,

b. Jugendhilfe und Altenhilfe,

c. Kunst, Kultur und Denkmalschutz,

d. Wissenschaft und Forschung,

e. Umweltschutz und Naturschutz,

f. Heimatpflege und Völkerverständigung,

g. Sport und Gesundheit,

zum Wohl der in der Stadt Braunschweig lebenden Menschen nachhaltig selbstlos zu fördern und zu entwickeln.

Im Einzelfall können die Zwecke auch außerhalb der Stadt Braunschweig, insbesondere in den an die Stadt Braunschweig angrenzenden Landkreisen und Städten, gefördert werden.

2. Diese Stiftungszwecke werden insbesondere verwirklicht durch die Schaffung und Förderung von Einrichtungen und Projekten,

die Unterstützung und Errichtung von anderen steuerbegünstigten Körperschaften im Sinne von § 58 Nr. 2 AO, die die vorgenannten Zwecke fördern und verfolgen,

die Förderung der Kooperation zwischen Organisationen und Einrichtungen, die ebenfalls diese Zwecke verfolgen,

die Förderung des Meinungsaustausches und der Meinungsbildung bzw. öffentlicher Veranstaltungen, um die Stiftungszwecke und den Stiftungsgedanken in der Bevölkerung zu verankern,

die Vergabe von Stipendien, Beihilfen oder ähnlichen Zuwendungen zur Förderung der Fort- und Ausbildung , insbesondere von Jugendlichen auf den Gebieten der Stiftungszwecke.

3. Die aufgeführten Zwecke müssen nicht in gleichem Maße verwirklicht werden. Solange das Stiftungsvermögen nicht mehr als 500.000 € beträgt, sollen nur die in § 2 Buchstabe a) - c) und g) genannten Stiftungszwecke verfolgt werden.

4. Der Stiftungszweck kann auch durch Bündelung der Stiftungsmittel mit denjenigen anderer von der Treuhänderin verwalteten Stiftungen verwirklicht werden.

5. Die aufgeführten Zwecke müssen nicht jeweils im gleichen Maße verwirklicht werden.

6. Die Stiftungstreuhänderin hat das Recht, bei der Zweckverwirklichung aus den aufgeführten Satzungszwecken nach einvernehmlicher Abstimmung mit den Gründungsstiftern frei auszuwählen. Die Gründungsstifter haben das Recht durch schriftlicheErklärung, und zwar auch für den Fall des Todes, aus ihren Verwandten und deren Ehepartner eine/n Nachfolger/in zu benennen.

§ 3 Gemeinnützigkeit

1. Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung (AO).

2. Die Stiftung ist selbstlos tätig. Sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3. Die Mittel der Stiftung dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

4. Es dürfen keine Personen durch Ausgaben , die dem Zweck der Stiftung fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Stiftungsvermögen, Zustiftungen

1. Die Höhe des Grundstockvermögens ergibt sich aus dem Stiftungsgeschäft.

2. Das Stiftungsvermögen ist im Interesse des langfristigen Bestandes der Stiftung in seinem Werte ungeschmälert zu erhalten. Zu diesem Zweck können im Rahmen des steuerrechtlich zulässigen Teile der jährlichen Vermögenserträge einer freien Rücklage oder dem Stiftungsvermögen zugeführt werden. Vermögens umschichtungen sind zulässig.

3. Eventuell anfallende Kosten der Stiftungserrichtung - sowie die im Zusammenhang mit Zu stiftungen anfallenden Kosten - hat die Stiftung zu tragen.

4. Zustiftungen und Spenden sind zulässig.

§ 5 Stiftungsmittel

1. Die Stiftung erfüllt ihre Aufgaben

a. aus den Erträgen des Stiftungsvermögens

b. aus Zuwendungen, soweit sie vom Zuwendenden nicht zur Aufstockung des Grundstockvermögens bestimmt sind.

2. Die Stiftungsmittel sind zur Erfüllung des Stiftungszweckes zeitnah zu verwenden.

3. Es dürfen Rücklagen in steuerrechtlich zulässigem Umfang gebildet werden.

§ 6 Rechnungslegung

1. Die Stiftungstreuhänderin hat jährlich eine Jahresabrechnung mit einer Vermögensübersicht und einen Bericht über die Erfüllung des Stiftungszweckes zu erstellen und dem Stifter beziehungsweise seinen Erben vorzulegen. Die Wahl der Form dieses Jahresabschlusses ist in das Ermessen der Stiftungstreuhänderin gestellt.

2. Es ist der Stiftungstreuhänderin freigestellt, die öffentliche Transparenz und allgemeine Information durch Veröffentlichung von stiftungsspezifischen Daten, auch in verkürzter Form, zu erhöhen.

§ 7 Anpassung der Stiftung an veränderte Verhältnisse, Auflösung

1. Satzungsänderungen können von der Stiftungstreuhänderin vorgenommen werden, soweit sie zur Anpassung an veränderte Verhältnisse geboten erscheinen und die Gemeinnützigkeit der Stiftung gewahrt bleibt. Lebt der Stifter noch, so ist seine Zustimmung einzuholen.

2. Die Änderung des Stiftungszwecks ist nur zulässig, wenn die Erreichung des Stiftungszwecks rechtlich oder tatsächlich unmöglich oder in Anbetracht geänderter Verhältnisse sinnlos geworden ist. Bei der Änderung des Stiftungszwecks ist der mutmaßliche Wille des Stifters zu beachten und ein Stiftungszweck zu wählen , der dem ursprünglichen Zweck möglichst nahe kommt.

3. Jede Satzungsänderung ist nur mit ausdrücklicher vorheriger Zustimmung des zuständigen Finanzamtes möglich.

4. Die Treuhänderin kann die Auflösung der Stiftung beschließen, wenn die Umstände es nicht mehr zulassen, den Stiftungszweck dauernd und nachhaltig zu erfüllen. Lebt der Stifter noch, so ist seine Zustimmung einzuholen.

§ 8 Vermögensanfall

1. Bei Aufhebung oder Auflösung der Stiftung oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen an die Stiftungstreuhänderin oder an eine oder mehrere von der Stiftungstreuhänderin zu bestimmende Einrichtungen. Diese hat/haben das Stiftungsvermögen unter Beachtung der Stiftungszwecke unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden.

2. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.