So geht’s: Eine Stiftung gründen

Eine gemeinnützige Treuhandstiftung oder einen Stifter-Fonds zu gründen, ist einfach. Wer sich zu Lebzeiten zu diesem Schritt entschließt, legt zunächst die Höhe des Stiftungskapitals fest und erarbeitet eine Satzung, in der nach persönlichem Wunsch festgelegt wird, was die Stiftung mit ihren Erträgen fördern soll. Stiftungszwecke könnten beispielsweise sein: Umweltschutz, Kultur, Hilfe für Kinder oder ältere Menschen. Eine ganz persönliche Entscheidung ist auch die Wahl des Namens für die Stiftung.

Professionelle Hilfestellung bei dem gesamten Gründungsprozess kann die Bürgerstiftung geben. Sollte sich der Stifter oder die Stifterin dazu entschließen, die Bürgerstiftung als Treuhänderin einzusetzen, wird das Kapital an diese übertragen. Sie übernimmt damit die Verwaltung des Geldes, alle Absprachen mit dem Finanzamt und unterstützt in gewünschter Form die konkrete Stiftungsarbeit der Treuhandstiftung. Noch unkomplizierter ist es, einen Stifter-Fonds zu gründen, denn hier ist es nicht nötig, das Finanzamt einzuschalten. Da der Begriff „Stiftung“ nicht geschützt ist, darf auch ein Fonds „Stiftung“ heißen. Eine Stiftung kann auch mit dem Testament gegründet werden und Erbe sein.

Die Bürgerstiftung trägt seit 2015 das Qualitätssiegel für gute Treuhandstiftungsverwaltung des Bundesverbands Deutscher Stiftungen und verwaltet derzeit 39 Treuhandstiftungen, 12 Stifter-Fonds und 3 rechtlich selbstständige Stiftungen. Für ein völlig unverbindliches und kostenfreies Gespräch wenden Sie sich gern an Stiftungsmanagerin Bettina Krause an.
Telefon: 0531 / 48202415, E-Mail: b.krause@buergerstiftung-braunschweig.de

Menschen, die eine Stiftung gründen, wollen oft etwas zurück geben, da es das Leben mit ihnen gut gemeint hat.