14.05.2019

Woher kommt eigentlich der Name “Spinnerstraße”?

Die Klassen 8a der Hoffmann-von-Fallersleben-Schule und die Klasse 4a der Grundschule Diesterwegstraße zusammen mit Karin Heidemann-Thien von der Bürgerstiftung an der historischen Straße

Im Zuge des Projekts „Bildung im Vorübergehen“ wurde Anfang Mai die Spinnerstraße mit einem Zusatzschild ausgestattet. Darauf ist erläutert, dass die Straße nach der Jutespinnerei der Braunschweigischen AG für Jute- und Flachsindustrie benannt ist, die an diesem Standort von 1874 bis 1974 aus der Naturfaser Jute v. a. Säcke und Garne herstellte.

Der jüdische Unternehmer Julius Spiegelberg (1833 - 1897) gegründete 1861 in Vechelde die erste Jutefabrik des Kontinents.

Das Projekt:

Jeder kann sich an „Bildung im Vorübergehen“ beteiligen. Als Geburtstags- oder Firmenjubiläumgeschenk, als Anwohner oder Geschäftsinhaber an einer Straße oder zur Erinnerung an den eigenen Familiennamen – mit einer Spende von 100 Euro realisiert die Bürgerstiftung Braunschweig in Kooperation mit der Stadt ein Unterschild nach Wahl der Spenderinnen und Spender. Das Schild wird dann dem Spender auf der Homepage der Bürgerstiftung Braunschweig, auf die auch die städtische Seite verlinkt, persönlich zugeordnet. Auch kleinere Beträge helfen, das langfristig angelegte Projekt zu unterstützen. Ziel ist, möglichst flächendeckend in Braunschweig Straßennamen mit Zusatzschildern auszustatten.

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