Die „Gerloffs Stiftung für kinderreiche Familien“ in Braunschweig ist im Jahr 1918 von dem Kaufmann Louis Gerloff errichtet und am 17. Mai 1918 von dem Herzoglich Braunschweigisch-Lüneburgischen Staatsministerium genehmigt und mit den Rechten milder Stiftungen ausgestattet worden. (Seite 125 der Gesetz- und Verordnungssammlung für die Braunschweigischen Lande, 105. Jahrgang 1918).

Die Erträge der Stiftung generieren sich aus den Erträgen von zwei Wohnhäusern in der Hugo-Luther-Straße.

Im Jahr 2009 wurde durch eine Geschäftsversorgungsvereinbarung die Verwaltung der Stiftung von der Bürgerstiftung Braunschweig übernommen.

So kam die Gerloff-Stiftung in ihr Heimathaus - in die Gerloff'sche Villa, dem heutigen Haus der Braunschweigischen Stiftungen  - zurück.

Die Gerloff-Stiftung fördert benachteiligte Kinder und Jugendliche auf unterschiedlichste Weise.

Fehlt es an den Kosten eine Klassenfahrt antreten zu können, stellt sie die fehlenden Mittel zu Verfügung.

Einer Schülerin ermöglichte die Stiftung drei Jahre lang - durch Übernahme der Fahrtkosten - den Besuch des Gymnasiums.

Finanziell schwache Familien werden dabei unterstützt, ihren Kindern die bestmögliche Ausbildung zu bieten - so werden etwa Schulkosten zum Teil durch die Stiftung übernommen.

Soziale Einrichtungen - mit besonderem Schwerpunkt im westlichen Ringgebiet und der Weststadt - werden bei Aktivitäten finanziell unterstützt.

Unterstützung des Bläserprojektes an der Hoffmann-von-Fallersleben-Schule.

Musiktherapeutisches Projekt an der GS Watenbüttel.

Musikschulunterricht für einen Schüler der Astrid-Lindgren-Schule.

Ferienfahrt für 20 Kinder in das Kloster St. Ludgerus/Helmstedt.

Kinderuni Braunschweig im Schwedenheim.