Das BürgerKolleg Braunschweig ist ein Projekt der Bürgerstiftung Braunschweig in Kooperation mit der Volkshochschule Braunschweig GmbH – mit freundlicher Unterstützung der Braunschweigischen Sparkassenstiftung.

Das BürgerKolleg bietet Weiterbildung für ehrenamtlich aktive und freiwillig engagierte Menschen – ob in Vereinen, Initiativen, Gruppen oder auch allein. Angesprochen sind Menschen aller Fachrichtungen, Altersstufen und Bildungsniveaus. Übrigens: Teilnehmen können auch Menschen, die ein Ehrenamt anstreben oder einen Verein / eine Initiative gründen wollen, sowie hauptamtlich Mitarbeitende aus Organisationen, insofern diese überwiegend von Ehrenamtlichen getragen werden. Das Angebot des BürgerKollegs orientiert sich möglichst eng am realen Bedarf der Vereine, Initiativen und einzeln Engagierten. Die Angebote richten sich zwar primär an in Braunschweig tätige Vereine etc., sind jedoch nicht zwangsläufig darauf beschränkt. Auch Teilnehmende aus Wolfenbüttel, Salzgitter oder Wolfsburg waren schon dabei und haben vom fachlichen Input sowie vom Erfahrungsaustausch unter den Ehrenamtlichen profitiert.

Das BürgerKolleg Braunschweig ist keine klassische Schule mit eigenen Räumlichkeiten und Dozenten. Vielmehr konzentriert sich die Bürgerstiftung Braunschweig als Träger des Projektes auf die Bedarfsermittlung der Ausbildung für Ehrenamtliche, die Entwicklung und Organisation von Seminaren sowie deren Finanzierung. Referenten für die Seminare sowie die nötigen Räumlichkeiten werden je nach Bedarf von Seminar zu Seminar organisiert.

Die Volkshochschule Braunschweig GmbH unterstützt das BürgerKolleg als Kooperationspartner bei der Organisation der Seminare sowie bei den Buchungen. Für die Seminare stehen die Räumlichkeiten der VHS, weiterer Partner oder unserer Referenten zur Verfügung. 

Die Idee und das Konzept des BürgerKollegs ist ursprünglich von der Wiesbaden Stiftung entwickelt worden und wird dort bereits seit 2010 erfolgreich durchgeführt (siehe auch www.buergerkolleg.de). Die Wiesbaden Stiftung gestattet die Weitergabe des Konzeptes an andere interessierte Bürgerstiftungen und unterstützt sie beim Aufbau des Projektes in ihrer jeweiligen Stadt. Auch die Bürgerstiftung Braunschweig hat für die Realisierung des Projektes tatkräftige Unterstützung erfahren und profitiert nach wie vor von den Erfahrungen der Wiesbadener Kollegen.

 

Gewusst wie - Fragen statt Argumentieren: Positive Rhetorik vs. Menschenfeindlichkeit und Rechts – Teil 1

Was mache ich, wenn neben mir in der Straßenbahn jemand anfängt zu schimpfen – über Asylanten, Ausländer, die unfähige Regierung …? Höre ich einfach weg?
Als in einer Demokratie lebende Menschen dürfen wir nicht weghören oder wegschauen – nur, was können tun?

Im ersten Teil des Workshops werden wissenschaftliche Studien mit praktischen Übungen belegt: Man befragt sein Gegenüber, spiegelt dessen Haltung, zeigt Interesse, wirkt überzeugend, ausdrucksstark und selbstbewusst. Je positiver ich selbst auf die Welt schaue, desto besser kann ich auf andere reagieren. Auch dürfen wir nicht vergessen, dass die Zukunft – frei nach Hegel – ein offener Raum ist, den wir gestalten können.

21. April 2026 16.00 - 19.00 Uhr

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18. Mai 2026 16.00 - 19.00 Uhr

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14.09.2026 16.00 - 19.00 Uhr

Save the date. Anmeldungen sind demnächst möglich.

06.10.2026 16.00 - 19.00 Uhr

Save the date. Anmeldungen sind demnächst möglich.

 

Gewusst wie - Fragen statt Argumentieren: Positive Rhetorik vs. Menschenfeindlichkeit und Rechts – Teil 2 (Die Praxis)

Was mache ich, wenn neben mir in der Straßenbahn jemand anfängt zu schimpfen – über Asylanten, Ausländer, die unfähige Regierung …? Höre ich einfach weg?
Als in einer Demokratie lebende Menschen dürfen wir nicht weghören oder wegschauen – nur, was können tun?

„Wer fragt, der führt!“ Gemeint ist: Wer in einem Gespräch Fragen stellt, der steuert die Unterhaltung. Mit Fragen Gespräche lenken – das ist das Ziel. Denn durch Fragen, gebe ich dem Gespräch eine Richtung. Wer fragt, setzt zum Beispiel die Gesprächsthemen.

Der zweite Teil des Workshops, den man mit „Fragen üben“ übertiteln könnte, befasst sich mit praktischen Übungen. Wie vermeide ich provokante Wörter wie „aber“, „immer“, „nie“ oder die rückwärts gerichteten Fragewörter „Warum?“ und „Wieso?“.

Voraussetzung zur Anmeldung: Sie haben an Teil 1 (am 21.04., 18.05. oder einem früheren Termin) teilgenommen. Keine spezifischen Grundkenntnisse zum Thema erforderlich. Keine Teilnahmegebühr!

2. Juni 2026 16.00 - 20.00 Uhr

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17. November 2026 16.00 - 20.00 Uhr

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Zwischen Wahrheit und Täuschung: Fake News erkennen, Fakten überprüfen

KI-Bilder fluten das Netz – was ist Wahrheit und was ist Täuschung? Aber nicht nur Bilder beeinflussen uns – auch die verschiedensten Arten von Falschinformationen stellen uns immer wieder vor die Entscheidung, etwas zu glauben oder etwas zu verwerfen. Spätestens seit 2016 – als Donald Trump erstmalig die US-amerikanische Präsidentenwahl gewann – ist der Begriff Fake News weltbekannt.

Inhalte des 4-stündigen Seminars sind:

  • Worin unterscheiden sich Nachrichten, Meinungen und gezielte Falschinformationen (Fake News)
  • Welche Motive stehen hinter der Verbreitung von Fake News?
  • Verbreitungsmechanismen verstehen (Echokammern)
  • Informationen verifizieren und Urheber identifizieren


Ziel ist es, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen, indem man die eigene Recherchekompetenz vertieft, Mitmenschen sensibilisiert und deeskalierend kommuniziert.

28. April 2026 16.00 - 20.00 Uhr

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12. Mai 2026 16.00 - 20.00 Uhr

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15. September 2026 16.00 - 20.00 Uhr

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16. November 2026 16.00 - 20.00 Uhr

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